Herzlich Willkommen auf meiner Webseite!

Als Jahrgang 1962 waren meine ersten fotografischen Gehversuche analog geprägt. Die große Leidenschaft zur Fotografie entstand allerdings an dem Tag, an dem ich meine erste digitale Kamera in Händen hielt.

Trotz aller technischen Möglichkeiten arbeite ich nach dem Motto von Friedrich Dürrenmatt: „Das Wesen des Objektes bei der Aufnahme sichtbar zu machen ist die höchste Kunst der Fotografie“. Aus dieser Überzeugung ist es mein Leitmotiv, wunderschöne, aber ehrliche und unbearbeitete Bilder zu erstellen.

Dies gilt für alle Bilder, auch für Portraits. Da alles einzigartig ist lassen sich meine fotografischen Ideale in einem Satz zusammenfassen: Mainstream ist langweilig, das Besondere ist das Ziel! Jedes meiner Bilder soll etwas Besonderes sein und aus diesem Grund versuche ich mit jedem Bild eine Geschichte zu erzählen. Eine Geschichte mit schönen, überraschenden Ansichten, die jeder Betrachter für sich eigens interpretiert. Aus diesem Grund verzichte ich auf eine Nachbearbeitung der Bilder.

Da ich nicht wirklich der „Facebook-Typ“ bin, präsentiere ich mich auch dort nicht sonderlich mit privaten Dingen. Nicht weil sie zu persönlich wären, sondern die Einträge sind dort aus meiner Sicht viel zu kurzlebig. Menschen, die wirklich mehr über mich erfahren möchten, dürfen dies hier gerne lesen ... in aller Ruhe und sooft sie wollen. Selbstverständlich wird diese Seite immer wieder aktualisiert. Bei Fragen bitte einfach melden!

Spenden? Nein Danke!

Diese Aussage mag auf den ersten Blick hart und herzlos klingen, beides bin ich aber ganz und gar nicht. Eine Spende ist in den meisten Fällen anonym und gibt dem Empfänger das Gefühl, ein Almosen erhalten zu haben. Aus diesem Grund vergebe ich schon seit April 2011 regelmäßig und wiederkehrend Microkredite. Denn ein Microkredit sagt dem Empfänger: „Ich glaube an dich, an deine Zukunft und an deine Idee!“ und das ist ein erheblicher Unterschied.

Durch einen Artikel in der renommierten Wochenzeitung „Die Zeit“ bin ich auf die Idee von Mikrokrediten gekommen, deren „Erfinder“ Muhammad Yunus dafür bereits den Friedensnobelpreis erhalten hat. Wenn man zusätzlich die profit-maximierende Brille gegen die soziale Brille tauscht, sieht man die Welt in einer anderen Perspektive. Und man lernt Menschen aus fremden Ländern und deren Schicksal bzw. deren Lebensumstände kennen. Letztendlich wird man als „Investor“ dadurch Teil deren Schicksals, nämlich als Retter in der Not. Abgesehen davon verhindern solche Microkredite Flucht und Vertreibung und wirken sich somit auch positiv auf die weltweiten Migrationsströme aus. Wer mehr über diese wunderbare Idee wissen möchte, sollte das Buch „Banker der Armen“ von Muhammad Yunus lesen.

Und noch etwas zum nachdenken: … vielleicht ist unser Leben ja ein Microkredit unserer Eltern?

Alle meine vergebenen Kredite sind hier zu finden.

Rotes Kreuz

1984 habe ich mit einem Arbeitskollegen & Freund den Schritt gewagt, Verantwortung für andere Menschen in Notsituation zu übernehmen. Ein Umstand, der anfänglich für viel Nervosität gesorgt hat, mittlerweile aus meinem Leben aber nicht mehr wegzudenken ist. 12 Jahre lang war ich in der Ortsstelle Fulpmes als Santitäter und Einsatzfahrer tätig, bevor ich zur Orts- und Bezirksstelle Hall in Tirol gewechselt bin. In diesen insgesamt 34 Jahren bin ich nun 22 Jahre aktiv tätig, die Unterbrechungen waren beruflich bedingt. Aktuell mache ich alle 14 Tage einen 12 Stunden Nachtdienst.

Der Dienst im Roten Kreuz ist etwas ganz besonderes. Erhält man doch das Gefühl, einem Menschen geholfen oder sogar ein Menschenleben gerettet zu haben. Und wer dies einmal erlebt hat weiß, das ist einfach unbeschreiblich! Eine tiefe Zufriedenheit mit dem eigenen Leben ist der größte "Lohn", den man bei dieser Tätigkeit erhalten kann.Darüber hinaus lernt man innerhalb der Organisation sehr interessante Menschen kennen. Nicht selten werden aus Kolleginnen & Kollegen Freunde fürs Leben! Dies alles macht mich sehr stolz, ein Teil dieser wunderbaren Origanisation zu sein.

Nachhaltigkeit:

DAS aktuelle Wort in Werbung und in vielen Selbstdarstellungen! Viele Firmen und Regierungen schmücken sich damit, nachhaltig zu sein. Einige wenige sind es wirklich. Die meisten rechnen aber so lange, bis sie glauben es zu sein. Dabei sollte es doch jedem Menschen mit ein wenig Verstand klar sein: unsere Konsumgesellschaft kann so nicht weiterleben! Es ist nur die Frage, wie lange wir es aushalten (Stichwort Wetterkapriolen) oder bis es uns jemand „Böser“ (wahrscheinlich die EU oder die Republik Österreich) verbietet. Ich beschäftige mich schon seit vielen Jahren mit „echter“ Nachhaltigkeit und bin mittlerweile leider so weit, dass ich manchen Erdbewohner ein absichtliches, vorsätzliches Schädigen unser aller Umwelt vorwerfen muss. Warum? In den nachfolgenden Punkten will ich aufzeigen, was jetzt schon geht … Eines sollte uns allen jedoch jetzt und heute klar sein: entweder wir ändern jetzt langsam, Schritt für Schritt, unsere Lebensgewohnheiten (und entdecken wunderbare, faszinierende Dinge) oder es wird am Tag X auf einmal passieren und dann ganz schnell gehen müssen – und uns ziemlich wahrscheinlich überfordern.

Also wozu auf 2030, 2040 oder 2050, warten wenn es schon heute geht?

Energie aus der Sonne

Seit Mitte Oktober 2014 betreibe ich eine Photovoltaikanlage auf meinem Hausdach. Da ich nur eine kleine Dachfläche zur Verfügung hatte, zweifelte ich zuerst an der Sinnhaftigkeit und Rentabilität einer Anlage. Auch ich war von den Medienberichten geprägt.

Hier sind die Fakten (Stand 31.12.2017): Gesamtproduktion seit Inbetriebnahme: 19.033 kwH Jahresgesamtproduktion: Ist 6.000 – 6.300 kwH, Plan 5.400 kwH (+11 bis +16 %) Eigenverbrauch 35 bis 37 %, Rest Überschusseinspeisung in das öffentliche Netz. Aktuelle Kosten pro kwH: 0,46 € jw kwH* Bezugskosten Fremdstrom inkl. Netzkosten: 29,5 Cent/kwH** Gesamtstromverbrauch pro Jahr: 1.800 – 2.000 kwH

*: Da ich Controller bin rechne ich die Werte „echt“, also alle Ausgaben (inkl. Zinsen, Wartung, Versicherung usw.) abzüglich aller Einnahmen (Eigenverbrauchsbewertung zum Bezugspreis von 31.12.2013).

**: Stromkosten für die Zeit, in der die PV keinen Strom liefert (in der Nacht oder bei Schneeabdeckung usw.) inkl. Netzbezugskosten. Lieferant Alpen Adria Energie AAE, Ökostrom, Kärnten.

Für Interessierte sind hier noch ein paar Details zur Anlage: 19 Q-Cells Module (DE) zu je 275 Watt max. Leistung ergeben 5,5 KwP, Dachhalterung Schletter (DE), Fronius Symo 5.0 Wechselrichter (AT), Planung/Montage/Inbetriebnahme/Wartung Tyrol PV (AT).

Zusammengefasst heißt dies, dass mein Haus dreimal soviel Strom erzeugt als wir selbst benötigen.

In welcher Zeit sich die PV finanziell amortisiert wird sich noch zeigen, für die Umwelt ist die Bilanz bereits seit 1.1.2015 positiv.

Heizen mit Lebensmittelresten

Bei der Inbetriebnahme meiner PV Anlage 2014 war mir persönlich klar, dass es nur einen Weg mittel- bzw. langfristig geben kann. Mein Haus muss CO2 neutral werden! Aber wie? Mein Haus ist aus Holz gebaut, mein Garten wird nach biologischen Grundsätzen gepflegt, der Strom kommt aus der Sonne – aber wie soll ich CO2 neutral heizen bzw. das Warmwasser aufbereiten? Welche Alternativen wird die Zukunft bringen? Durch „Zufall“ auf das Alternativangebot meines Gaslieferanten, der TIGAS, gekommen.

Hier der Originaltext der Biogas Schlitters GmbH (Zillertal): Mit der Sammlung biogener Wertstoffe und deren Verwertung zu Bio-Erdgas setzt die TIGAS gemeinsam mit der Bioenergie Schlitters einen zukunftsorientierten Meilenstein für den Umweltschutz: durch diese neue Geschäftstätigkeit wird ein innovatives und auf einen heimischen CO2-neutralen Kreislauf ausgerichtetes Entsorgungs- und Energieversorgungssystem in Betrieb genommen. Biogas bietet neue Möglichkeiten der ressourcenschonenden Energienutzung: Biogas ist CO2-neutral und entsteht durch die Vergärung von Speiseresten. Dabei werden die Speisereste von Störstoffen gereinigt und ihr organischer Anteil zu Biogas aufbereitet. In der Folge kann Biogas als Bio-Erdgas bzw. Bio-Methan in das Erdgasnetz eingespeist werden. Durch die Biogas-Aufbereitung werden natürliche Ressourcen optimal genutzt und einem Energiekreislauf zugeführt. Das mit Erdgas bzw. Biogas betriebene Sammelfahrzeug bringt die Speisereste zur Betriebsanlage der Bioenergie Schlitters. Dort werden diese zu Bio-Erdgas aufbereitet und in das Erdgasnetz der TIGAS eingespeist. 2013 wird für dieses Fahrzeug eine Biogastankstelle am Areal der Bioenergie Schlitters in Betrieb genommen. Damit erfolgt in Zukunft auch das Abholen der Speisereste CO2-neutral und feinstaubfrei!

Seit 1.1.2017 beziehe ich für meine Gasheizung dieses Biogas und kann nun mit gewissem Stolz behaupten, in einem Haus zu wohnen, das CO2 neutral ist. Aber nicht nur das, mein Haus ist schon längst nachgewachsen und weist in Bezug auf das CO2 nun sogar eine negative Bilanz aus.

Und wie lange verbrennst du nun noch fossile Energie?

Bio Lebensmittel und das Palmölfrei

Mir ist bewusst, dass beim Lesen dieses Textes irgendwann der Punkt erreicht sein wird, wo sich der Leser denkt: Gehts noch? Ist alles klar mit ihm? Keine Angst, mit mir ist alles klar. Ich habe nur irgendwann in der Vergangenheit entschieden mich der permanten, penetranten Werbung zu entziehen und meinen Hausverstand zu reaktivieren. Dank meiner Frau und meinen Eltern besitze ich noch soetwas.

Anschließend kam der Prozess des Nachdenkens … ein sehr schmerzhafter Prozess, entdeckt man doch, wie man täglich mehrmals mit schönen Worten geblendet und dabei schamlos finanziell abgezockt wird. Wenn die erste Welle von Wut und Trauer verarbeitet ist, kommt der schlimmste Moment: die Wahrnehmung auf Grund des täglichen/wöchentlichen Einkaufs zum Erhalter und Finanzierer dieser rücksichtslosen, gewinnmaximierten und für uns alle schädlichen Industrie geworden zu sein … Es ist mittlerweile längst überfällig, den anonymen Konzernen dieser Welt UND Österreichs unmissverständlich mitzuteilen: So geht es nicht weiter! Dies kann mit Likes auf Facebook erfolgen, weit effizienter ist aber: die Produkte dieser Unternehmen nicht mehr zu kaufen.

Jeder der dies versucht merkt schnell, dass dies nicht mehr so einfach ist. Zumindest nicht in den „herkömmlichen“ Supermärkten. Dort findet man Lebensmittel (Kekse, Knabbereien usw.) mit Palmöl*, gefühlt die halben Produkte der Süßwaren sind von Nestle**. Konventionelle Lebensmittel aller Art enthalten Giftstoffe ohne Ende und Milchprodukte und Fleisch kommen aus Folterbetrieben***. Und dafür habe ich nur eine einzige Antwort, ohne Kompromisse: NEIN, danke!

Das kann essen, trinken oder finanzieren wer will, ich sicher nicht! Wer sich so klar positioniert wird nach seiner Suche reich belohnt. Mittlerweile habe ich Alternativen gefunden, von denen ich Jahre zuvor nicht einmal etwas wusste. Und es geht! Und wie es geht!

Lebensmittel aus Tirol bzw. aus Österreich - ganz ohne Tierleid produziert - zu kaufen, die dabei noch gesund sind, ist einfacher als gedacht. Und jeder, der diesen Weg beschreitet, wird ebenfalls belohnt mit einer Vielfalt, Qualität und Abwechslung, die man im Supermarkt schon lange nicht mehr findet. Natürlich sind diese Lebensmittel - noch - teurer. Wir haben ja letztlich auch eine Gesetzgebung, die dies fördert. Die Entscheidung, was DIR wichtig ist, welche Werte DEIN Leben bestimmen, musst DU selber treffen … es ist auch DEIN Gewissen!

Ich für meinen Teil verzichte bewusst auf Dinge, die ich nicht brauche (z.B.: Alufelgen, neues Auto, jedes Monat neue Kleidung aus China & Bangladesch, immer Hipp zu sein usw. ... also das sinnlose mehr, mehr, mehr, das sowieso nicht glücklich macht) und entscheide mich lieber für hochwertige Lebensmittel (ohne sinnloses Tierleid und Gift für meinen Körper).

*Palmöl: besteht aus über 80 % gesättigten Fetten, wird zu 85 % in Indonesien und Malaysia produziert und um die halbe Welt zu uns transportiert. Für die Anbauflächen werden Regenwälder zerstört und Menschen vertrieben, teilweise sogar getötet.

**Nestle: ist der weltgrößte Nahrungsmittelkonzern. Jeder kann sich in den Medien selbst ein Bild über die Geschäftsphilosophie dieses Konzerns machen. Wem das nicht reicht, dem empfehle ich die Dokumentation „Abgefüllt“ (zu finden auf Youtube). …und Nestle verwendet natürlich Palmöl.

***Konventionelle Tierhaltung: Viele Worte muss ich nicht verlieren: Wenn Kühe ihr ganzes Leben auf 4 m2 stehen und als „Milchmaschine“ missbraucht werden, ist das für mich persönlich Tierquälerei. Und dies geschieht mitten in Baumkirchen, der Ort wo ich wohne! Für mich ist das NICHT akzeptabel.

Im Gegensatz dazu haben wir in Baumkirchen Bio-Freilandeier – die Hühner dürfen tun und lassen, was sie wollen, auf mehreren 1000 m2. Frage: Was glaubst du, ist der bessere Weg der beiden Varianten?

Zero Waste oder Einkaufen ohne Verpackung

Vor einigen Jahren bin ich über die Idee eines verpackungsfreien Supermarktes in Innsbruck gestolpert. Liebe & Lose wurde mittels Crowfunding finanziert, auch mit meinem Anteil. Die Idee ist wunderbar, die Umsetzung leider eine Katastrophe… Schade, aber wahrscheinlich ist die Zeit noch nicht ganz reif für diesen revolutionären Ansatz. Deswegen bleibt mir auf diesem Feld derzeit nur die erhebliche Reduzierung und nicht die Vermeidung: Stofftragetaschen statt Plastik (egal ob Ein- oder Mehrwegtragetaschen)*, eine Leinentasche für das Brot vom Bäcker und Stoff-Netz-Taschen für das Obst vom Obsthändler, Glas statt Plastikflaschen, wo möglich in Mehrweg statt Einweg, Reinigungsmittel von Uni-Sapon (Hier kann die Verpackung retourniert werden). Falls jemand noch einen Tipp für mich hat, bitte lasst es mich wissen.

Da es mir der Handel leider unmöglich macht auf Plastikverpackungen gänzlich zu verzichten, unterstütze ich "The Ocean Cleanup". Mir geht es hier nicht um die Beruhigung meines Gewissens, sondern sondern um Taten zu setzen die etwas ändern und nicht nur zu Jammern und nichts zu tun.

The Ocean Cleanup Webseite

*Warum Plastik an sich so gefährlich ist:

2011 berichtete das Fachjournal Environmental Science & Technology von einer Untersuchung an Stränden aller Kontinente: Überall wurde Mikroplastik gefunden; darunter auch Fasern aus Kleidungsstücken aus synthetischen Materialien (z. B. Fleece): Im Abwasser von Waschmaschinen wurden bis zu 1.900 Faserteilchen pro Waschgang gefunden.

Noch nicht genug? Hier bitte:

2013 bestand der Sandstrand mancher Meeresbuchten zu drei Prozent aus Mikroplastik; man vermutet eine weitere Zunahme dieser Quote. Im Lebensraum der Wattwürmer an der Nordsee macht der Kunststoff PVC mehr als ein Viertel der Mikroplastikpartikel aus. Auf der Nordseeinsel Juist wurden in allen untersuchten Muscheln, Austern, Speiballen, im Kot von Seemöwen und Seehunden, in Kegelrobben und in Totproben von Schweinswalen Mikroplastikteile gefunden. Rund um Großbritannien wurden mittels feinmaschiger Netze durchschnittlich 12.000 bis maximal 150.000 Mikroplastik-Partikel pro Quadratkilometer gefunden; im Mittelmeer kommt Schätzungen zufolge auf zwei Plankton-Lebewesen ein Teil Mikroplastik bzw. es wurden bis zu 300.000 Teilchen pro Quadratkilometer gefunden. Anfang 2016 wurden nach über sechs Monate dauernden Messungen an 18 Stellen für das Meer vor New York 165 Mio. Plastikteile hochgerechnet (bzw. mehr als 250.000/km²) – zu 85 % mit einer Größe von unter 5 mm. 2013 und 2014 wurden in deutschen Honig Mikroplastikteilchen und andere Fremdpartikel gefunden. Im Juni 2014 berichtete der NDR, dass sich in allen beprobten Wässern und Bieren Mikroplastikteilchen gefunden hätten; bei Mineralwasser bis zu 7,3 Plastikfasern pro Liter, bei Bier bis zu 78,8 pro Liter. Für die Herkunft wurde Fleece-Material aus Funktionskleidung vermutet.

Nachhaltige Kosmetik

2013 wurde publik, dass Hersteller von Kosmetik und Zahnpasten Mikroplastikteilchen verwenden. Es handelt sich hierbei um winzig kleine, mit dem Auge nicht erkennbare Plastikteile (meist aus Müll recycelt), die stillschweigend den Produkten zugesetzt werden. Mittlerweile ist bekannt, dass diese Teile sowohl in der Natur als auch beim Menschen langfristig erhebliche Schäden hervorrufen. Zu dieser Zeit entdeckte ich die App CodeCheck*. Mit dieser App ist es möglich, den Barcode von Lebensmittel und Kosmetika zu scannen und deren Inhaltsstoffe anzeigen zu lassen. Dies erfolgt sowohl in einer lesbaren Form (sorry, aber die Inhaltsstoffangabe wie Sodium Benzoate verstehe ich nicht) als auch in bewerteter Form. D.h. auf Grund verschiedener wissenschaftlicher Quellen wird beschrieben, ob der Inhaltsstoff an sich schädlich ist, und wenn ja für wen und in welcher Form. Soviel vor ab: Du hast keine Ahnung, womit du dich duscht bzw. dir die Zähne putzt!

Wie bereits in meinen vorigen Einträgen bemerkt zeigt sich hier das selbe Bild. Statt teuren natürlichen Zutaten verwendet die Industrie billige chemische Inhaltsstoffe. Und das ohne Rücksicht auf deine Gesundheit und die Umwelt. Du glaubst mir nicht? Dann verwende die App, scanne deine Kosmetika und du wirst es mit eigenen Augen sehen! Mit dem Ändern der Einkaufsquelle (das Geschäft befindet sich nun am Adolf-Pichler-Platz statt in den Rathausgalerien) und der Umstellung auf gesundheitlich unbedenkliche Kosmetik erziele ich auch hier äußerst angenehme Nebeneffekte: die Hersteller befinden sich in Österreich, Deutschland oder zumindest in der EU und sind Klein- und Mittelbetriebe, die auch die Steuern bei uns lassen. Die Inhaltsstoffe sind überwiegend aus biologischer Landwirtschaft. Fast überall wird auf Tierversuche verzichtet (wozu auch Tierversuche? Kamille ist nicht giftig!). Die Produkte sind meistens sogar günstiger als jene der herkömmlichen Hersteller. Viele Produkte sind vegan, was sich wiederum positiv auf das Tierleid auswirkt.

*Code Check: Die App als auch die Webseite ist eine Community und kein Unternehmen. D.h. alle aufgeführten Artikel können von Mitgliedern erweitert und angepasst werden.

Beruflicher Werdegang

Mein beruflicher Werdegang ist hier zu finden.